Johannes Till

Regie & Choreografie |

Birgit Freitag

Musik |

 Johannes Till

  Bühne und Kostüm | 

Lea Ditrich

 Licht | 

Andreas Rösler

 Text & Dramaturgie | 

Sabrina Bohl  



Premiere  |

04.11.2021  Kleines Haus

Staatsschauspiel Dresden

 

photos |

Sebastian Hoppe

Frei.drehen

Kleines Haus, Staatsschauspiel Dresden

Die Tanzfläche ist Markt und Archiv zugleich. Hier treffen und tauschen sich Blicke, Bewegungen, Sehnsüchte und Körper aus, während Emotionen und Erinnerungen abgespeichert und gleichzeitig ausgedrückt werden können. Kulturgeschichte, Trends und Musikbewegungen gehen hier Hand in Hand. Zu den vielen Entbehrungen des letzten Jahres gehörte das Fehlen von öffentlicher Bewegung, von Tanz – egal ob in Form von Ballett, in Clubs oder Tanzschulen. Entgrenzung, Freiheit, maximale Kontrolle, technische Perfektion, Trance – wir wollen endlich wieder tanzen! Dresdner*innen werden von ihren Erfahrungen und ihren Geschichten mit und durch den Tanz berichten und ihre eigenen Bewegungsmuster zur Disposition stellen: vom Letkiss über Lindy Hop zu Gardetanz, von modern über Ballett hin zu Rave-Exzessen. Wie sehen Bewegungen auf der Tanzfläche in oder nach der Pandemie aus? Gibt es trotz eingeübter Schritte, Figuren oder ureigener Tanzabfolgen einen Beat, einen gemeinsamen Puls, der uns zusammen freidrehen lässt?

Choreografin Birgit Freitag, Expertin im Umgang mit nicht-professionellen Tänzer*innen, verwandelt das Kleine Haus 3 in eine bebende Tanzfläche mit einem intergenerationellen Ensemble, das kulturgeschichtlich wie individuell Bewegungen und Geschichten jenseits des Ruhepulses von 90bpm untersuchen und austauschen wird.

Konzept, 

künstlerische Leitung |

Cindy Hammer, Susan Schubert

Musik, Komposition |

 Johannes Till

Material, Ausstattung, visual art |

Enrico Sutter

 Technische Direktion |

 Benjamin Henrichs

video |

Benjamin Schilder

Art-Work / Web |

Stephan Tautz


Performer:innen |

 Caroline Beach, Cindy Hammer, Joseph Hernandez, 

Rika Yotsumoto, 

Christian Novopavlovski,

Silvia Svitekova,

Karol Regeci, Lukas Zahy,

Cat Jimenez, Hygin Delimat,

Tereza Lenerova, Martin Talaga,

Tomas Janykpa, Tinka Avramova,


photos |

Philine

Asphaltwelten - PART 2

Go Plastic Company

Zwischen dem 01. und 18. April 2021 begab sich das go plastic Kollektiv für den zweiten Teil der Reihe auf einen virtuellen und analogen Forschungstrip begeben. In den Städten Dresden, Leipzig, Budapest, Bratislava, Wien, Prag, Usti n.l. und Rehlovice wurden in Form kurzer Aufenthalte zusammen mit lokalen Künstler:innen vor Ort, künstlerische Materialien entworfen, erprobt und öffentlich geteilt. Gemeinsam wurd in Form filmischer Interventionen im öffentlichen Raum ein Performance-Score gesetzt, der alle Städte auf dem Weg miteinander verbindet.


Thematisch verhandelt der zweite Teil das Leben draußen: welche Umgebung suchen und schaffen wir uns selbst? Das Nomadentum als (Über)Lebensentwurf: neue, halbfertige, kaputte, ruinierte, freie, erhaltene Räume erschließen und besetzen. Immer unterwegs, immer auf der Suche nach dem „passenden“ Unterschlupf, immer temporär.

choreography |

 Joseph hernandez

music & composition |

 Johannes Till

  light design | 

Joseph hernandez


premier  |

18.09.2020   Semper Oper

„Semper Essenz: we will dance!“


photos |

Ian Whalen

A List Of Beginnings

Semper Oper, Dresden

Created for the Semperoper Ballet, September 2020

Konzept, 

künstlerische Leitung |

Cindy Hammer, Susan Schubert

Performance |

 Caroline Beach, Cindy Hammer, 

Joseph Hernandez

Dramaturgie | Susan Schubert

Musik, Komposition |

 Johannes Till

Material, Ausstattung, visual art |

Enrico Sutter

 technische Leitung |

 Benjamin Henrichs

video |

Benjamin Schilder, 

Stephan Tautz


production |

go plastic company

Premiere  |

24.08.2020 

Societätstheater Dresden

photos |

Philine

Asphaltwelten

Go Plastic Company

Was macht das mit uns?

Wie gehen wir vorbei?

Warum irritieren uns diese Begegnungen?

Blicken wir in die Augen oder vermeiden wir Kontakt?

Wie lange bleibt unsere Aufmerksamkeit an ihnen hängen?

Wie fühlen wir mit, ohne zu wissen?

Und warum sind wir so unbedarft im Umgang mit fremden Menschen, die Strassen nicht als Durchgangsorte, Einkaufspassagen nicht als Shoppingwellness oder Parkbänke nicht als Rastplatz begreifen, sondern als Lebensraum?

choreography |

 Romy Schwarzer

music |

 Johannes Till


Showing | 

Kunsthalle Faust

Hannover

 

produced by |  

Shorts: Of Curious Nature,

Landerer & Company


photos |  

Simona Bednarek

Inszenierung |

 Wojciech Stachura

Puppenspiel |

 Konrad Till

Bühne / Ausstattung |

 Michal Dracz

  Figurenbau |

 Aleksandra Stawik

Dramaturgie |

Franziska Till

Musik |

 Johannes Till


Premiere  |

20.09.20

 Landesbühnen Radebeul

SHORTS (research)

Landerer & Company, Hannover

WALDEN folgt der Einladung von Felix Landerer. Für zwei Wochen konnte ich im Rahmen des Formates SHORTS mit der Company "of curious nature" / Hannover recherchieren.


Die Recherche WALDEN ist eine choreographische Untersuchung die, die märchenhafte und geheimnisvolle Welt der deutschen Wälder in den Fokus setzt. Der Wald ist ein Ort saftigen Grüns, der frischen Luft, ein Sehnsuchtsort, in dem sich der Mensch erholen, verstecken und verlieren kann. Wir sind in den Wald gegangen, haben die Natur als Bewegungsgrundlage genommen - sind den Bewegungen der Blätter, Spinnenweben und Bäume gefolgt und haben unsere eigenen Erfahrungen erweitert mit unserer Fantasie. Der Wald wurde zu einer wuchernden Assoziationsfläche, voller bewegter Figuren, skuriller Wesen, Rituale und gruselig-schönen Spaziergängen, begleitet von stetigen Transformationen der Atmosphären und körperlichen Zustände.

wo wohnt der wurm

Landesbühnen Radebeul

Bandsalat für den Ohrwurm: „Wo wohnt der Wurm“ an den Landesbühnen Radebeul.

Ohne Wurm ist der Angler eben nichts. Im neuen Stück „Wo wohnt der Wurm“ des Figurentheaters wendet sich der neue Leiter Konrad Till leichtfüßig mit viel Musik und Licht an Kinder ab drei Jahren und vermittelt so ganz entspannt die Möglichkeiten eines Theatererlebnisses.

dance & choreography |

 Katja Manjate, Anna Till

music & composition |

 Jorge Domingos, Johannes Till

dramaturgy | Panaibra Canda

  light design | Martin Mulik

coaching text /  voice |

Nora Otte

costume | Konstanze Grotkopp

production Management |

Bettina Lehmann (Germany)

CulturArte (Mozambique)

premier  |

14.10.2019 EZK Hellerau


produced by  |

 situation productions and CulturArte

photos |

Benjamin Schindler

Life in numbers

situation productions, CulturArte

The creation is driven by the interest of two humans in each other who share the same gender, age and profession. Nevertheless, they are aware of the differences in their work and everyday life, one living in Mozambique, the other one in Germany.

"life in numbers" is based on research asking for the relevance of statistic comparability. What do numbers tell about identity and quality of life? Can numbers really represent everything?

choreography |

 Joseph Hernandez

music |

 Johannes Till

stage, costume & light design |Joseph Hernandez

premiere | 

13.07.2019

Lincoln Performance Hall

Portland

produced by |  

NWDP LAUNCH

„a semi-curated list of beginnings or reorganizing Euripides”

NW dance project, Portland

The 11th annual Pretty Creatives International Choreographic Competition created in 18 intense hours working with the 30 talented dancers selected for our 2019 LAUNCH project.

choreography |

 Joseph Hernandez

music & composition | Johannes Till

stage & costume design | Yannick Cosso,

 Jordan Pallages

lightdesign | 

Samuel Thery

premiere | 

Ballets de Monte Carlo, Monaco 26.07.2018


produced by |  

Ballets de Monte Carlo, Monaco


photo & video |   

Alice Blangero

The Lavender Follies

Ballets de Monte Carlo, Monaco

Created for Choreographer Joseph Hernandez

and the Ballets de Monte Carlo. Premiering at July the 26th in the Opera of Monte Carlo, Monaco.


filmed by ZDF and soon available on DVD

on TV at the 01.09.2018 / 20:15 / 3sat

Kill your … !

EZK Hellerau

concept, choreography, performance | 

Cindy Hammer, Joseph Hernandez, Johanna Roggan, Anna Till

music & composition | Johannes Till

stage & costume design | Yannick Cosso, Jordan Pallages

lightdesign | Falk Dittrich


Premiere l HELLERAU - European Centre for the Arts Dresden (GER), 24./25.10.2017


produced by | HELLERAU - European Centre for the Arts

 

photos  |   

Ian Whelan, Stephan Floß

A play in four acts: 

four choreographers who are also the play's four performers. The stage as a real place which exerts an effect. Sensitivity trumps knowledge. The site of utopian dreams; a playground which builds bridges. Rewriting the story.

Fragiland

Shifting Realities

choreography & dance | 

Jason Jacobs, Souleymane Ladji Koné, Katia Manjate, Anna Till 

music & sound composition | 

 Johannes Till (GER)

light design | Steffen Huhn


premiere | HELLERAU - EZK Dresden (GER), 04./05.02.2017

on tour | 

 tanzhaus NRW Düsseldorf (GER), 11./12.02.2017 / On Marche International Dance Festival Marrakesh (MAR), 08.03.2017 / Kinani Contemporary Dance Festival Maputo (MOZ), 22./26.11.2017


production | 

 HELLERAU - EZK Dresden

in the frame of l Shifting Realities -

photos | Stephan Floß

video |  Christoph Haubold

In all living creatures there exists a fragility. Somewhere between asserting one‘s own point of view and avoiding the risk of collapse, each of us emerges as an island. As we open up to the others, are we In danger of dissappearing, dissolving – our island inundated? in Fragiland, four choreographers from four different countries explore themes of fragility, racial stress, desire, and cliché.

Video

Achse - Ader - Zeh

EZK Hellerau

concept, performance | 

Ulrike Feibig, Juliane Schmidt, Anna Till

dance |  Anna Till

text | Ulrike Feibig

stage | Juliane Schmidt

dramaturgy | Romy Weyrauch

music | Johannes Till

costume | Anna Ringat

light design | Severin Beyer


premiere | HELLERAU - EZK, Dresden (GER), 21./ 22./ 23.04.2016


produced by | Ulrike Feibig, Juliane Schmidt, Anna Till 

in cooperation with | HELLERAU - EZK Dresden, TanzNetzDresden/ LINIE08, projektschmiede GmbH, LOFFT – DAS THEATER, Werkstattmacher e.V.

Narrating to survive, never stop moving, never standing still - always looking for the next beginning, always continuing. Continue doing, walking, talking, working, eating, producing.

The performance relates to the story telling principle of "1001 night", where Scheherazade will be killed by the king if she does`nt continue to tell a story every night, where she promises that the next story will even be more exciting.

Three artists from different fields (literature, fine arts, dance) - accompanied by a live musician - create a captivating performative continuum using language, image and movement.

Chanson

LINIE 8

concept, performance | 

Romy Schwarzer

music | Johannes Till

Attendance on dramaturgy | Johanna Roggan

Text used |  

Chanson von Ernst Jandl

premiere | HELLERAU - EZK, Dresden (GER), 14./15.10.2016


produced by | 

LINIE 08 (a project of the TanzNetzDresden und Hellerau EZK in cooperation with the Projektschmiede GmbH)


Foto | 

Walter Bickmann

Routine. Daily life. Restrictions. Structures. Does that invoke fear or delight? Back to my childhood when I didn't have habits yet. Or away onto the next hill, just to realize that it was not the highest.

Where d d d does tiiime b b b bbegin?

And d where does thththe space end?

In the loop

LINIE 8

concept, performance | 

Romy Schwarzer

dance | 

Romy Schwarzer, Juliane Bauer

music | Johannes Till

attendance on dramaturgy | 

Lukas Pohlmann

costume |  

Julia Pommer


premiere | HELLERAU - EZK, Dresden (GER), 03./04.072015

produced by | 

LINIE 08 (a project of the TanzNetzDresden und Hellerau EZK in cooperation with the Projektschmiede GmbH)


Foto | 

Peter R. Fiebrig

A human body is moving. That it is moving is nothing special. In the movement it is doing, its head is rarely needed. Movements follow learned patterns and experiences. In the Loop explores the rare case in which movement becomes conscious: the form that steps out of the intuitive canon. Steps follow geometries, patterns repeating, convert, complement. A choreography as a magnifying glass on the transformation of the simple movement.

Johannes Till © 2020